Umweltbelastungen, Mangelerscheinungen und Zivilisationskrankheiten sind in modernen, hochtechnisierten Gesellschaften ein wachsendes Problem. Vor diesem Hintergrund entwickelt sich in der Bevölkerung ein zunehmendes Bedürfnis nach fachlich fundierter gesundheitlicher Prävention.

Gesundheit als komplexes System

Die menschliche Gesundheit ist ein hochkomplexes System, das auf einer gut abgestimmten Zufuhr von Makro- und Mikronährstoffen fußt. Fehlt es in der Ernährung an zentralen chemischen Verbindungen – also an Eiweißen, Kohlenhydraten, ungesättigten Fettsäuren, Spurenelementen, Mineralstoffen oder Vitaminen – kann es zu Einschränkungen in der Immunantwort, im Zellstoffwechsel oder in der Hormonlage kommen.

Auch verschiedene Umweltbelastungen, oxidativer Stress oder die Aufnahme von Schwermetallen – beispielsweise durch belastete Nahrungsmittel – können eine Krankheitsentwicklung begünstigen. Einmal aufgenommene Schwermetalle lagern sich in den Hirnneuronen sowie in den inneren Organen an und verbleiben damit ein Leben lang innerhalb der Zellen – und können so das Erkrankungsrisiko für Alzheimer, Parkinson sowie auto-immune und degenerative Krankheitsbilder erhöhen.

Anwendung des Med-Checks in der Praxis

Um Nährstofflücken, Schwermetallbelastungen, oxidativen Stress sowie Umweltbelastungen medizinisch feststellen zu können, werden in der Praxis üblicherweise die Ergebnisse verschiedener Analyseverfahren ergänzend betrachtet – beispielsweise die Blut-, Haar- oder Urinanalyse. Eine solche Datenerhebung kann zeitaufwändig, kostenintensiv und potenziell unpräzise ausfallen: Schließlich ist eine Messung der Blut- und Urinwerte eher als kurze Momentaufnahme des aktuellen Gesundheitszustandes zu betrachten, während eine Haaranalyse lediglich Erkenntnisse über den Zustand der letzten Monate zulässt.

Mineralien, Spurenelemente sowie toxische Schmermetalle lagern sich jedoch nicht nur im Blut oder in den Haaren ein, sondern vordringlich direkt in den Zellen. Mithilfe des Zell-Check Spektrometers lassen sich ebendiese intrazellulären Speicher präzise quantifizieren. Daten über 20 Spurenelemente, Halbmetalle und Mineralien, 14 Schwermetalle, 14 medizinische Parameter, oxidativen Stress und anti-oxidativen Abwehrkräften werden im Zuge des Med-Checks erhoben – und unmittelbar mit einer Datenbank von über 1,3 Millionen Datensätzen aus Biopsien, Haar-und Urinanalysen abgeglichen. So können mithilfe dieser 48 gesundheitlichen Parameter die Bioverfügbarkeiten auf Zell-Ebene umfassend abgebildet werden.

Dank der mitgelieferten Zell Check Software gelingt das besonders illustrativ und verständlich: Die Messwerte können dem Patienten sofort kommuniziert werden und ermöglichen die nachvollziehbare Empfehlung von individuellen, präventiven Maßnahmen. Wiederholte invasive Eingriffe, aufwändige Testverfahren, vermeidbare Nebenwirkungen und zusätzliche Kosten bleiben dem Patienten erspart.